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Fragen und Antworten zum Energieausweis

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auf häufig gestellte Fragen.

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Energieausweise

Energieausweis für Gebäude
Seit dem 27.06.2007 hat die Bundesregierung die gesetzliche Grundlage zur Einführung von Energieausweisen für bestehende Gebäude geschafft (Energieeinsparverordnung EnEV 2007). Diese wurde in der EnEV 2009 überarbeitet.

Somit wird was bei Kühlschränken oder Waschmaschinen selbstverständlich ist, künftig auch für Gebäude gelten. Ab 2008 werden Wohngebäude und ab 2009 Gewerbeimmobilien, hinsichtlich ihrer Energieeffizienz nach einem einheitlichen Schema bewertet und klassifiziert.

Die bundesweite Einführung des Energieausweises schafft eine Vergleichsbasis für den Energiebedarf und Betriebskosten. Davon profitieren Eigentümer, Käufer und Mieter gleichermaßen, bei der Vermarktung von Immobilien ebenso wie bei Kauf- und Mietentscheidungen. Der Energieausweis ist zehn Jahre gültig.

Zwei Varianten - Bedarfsausweis und Verbrauchsausweis
Die Energiesparverordnung lässt für bestehende Gebäude zwei Varianten für den Energieausweis zu. Die eine Variante orientiert sich am baulich bedingten Energiebedarf eines Gebäudes, die andere basiert auf den durchschnittlichen tatsächlichen Verbrauchswerten für Heizung und Warmwasserbereitung der vergangenen Jahre.
Es besteht bis zum 01.10.2008 für Eigentümer und Vermieter von Wohngebäuden die uneingeschränkte Wahlfreiheit zwischen bedarfs- und verbrauchsorientierten Ausweisen für alle Gebäude.
Ab dem 01.10.2008 ist die Regelung grundsätzlich sehr einfach:

Alle Gebäude mit bis zu vier Wohnungen, die vor 01.11.1977 errichtet wurden, benötigen einen Bedarfsausweis. Für alle anderen Gebäude kann zwischen beiden Ausweisen frei gewählt werden – ebenso wie bei Wohngebäuden, die seit 01.11.1977 entsprechend der ersten Wärmeschutzverordnung modernisiert wurden. Bei Nichtwohngebäuden besteht generell die freie Wahl zwischen verbrauchs- und bedarfsorientierten Energieausweis.

Wer benötigt einen Energieausweis?
Eigentümer müssen einen Energieausweis erstellen lassen, wenn sie Ihre Immobilie neu vermieten, neu verpachten, neu verleasen oder verkaufen wollen. Ab Einführungszeitpunkt haben Kauf- und Mietinteressenten Anspruch, auf Verlangen einen Energieausweis vorgelegt zu bekommen. Das bedeutet der Eigentümer muss den Energieausweis dem Interessenten vorlegen können. Ist dies nicht der Fall, ist mit einem erheblichen Bußgeld zu rechnen.
Welche Informationen enthält der Energieausweis?
Ein Energieausweis egal ob, verbrauchsorientiert oder bedarfsorientiert, besteht immer aus den gleichen drei Seiten plus einer Seite mit Modernisierungsempfehlungen.

Seite 1: Stammdaten:
Die erste Seite ist für beide Varianten gleich und beinhaltet Informationen zum Gebäude, Anlass der Ausstellung, Berechnungsgrundlage, Hinweise zur Verwendung und den Aussteller des Energieausweises.

Seite 2: Daten für den Bedarfsausweis:
Es werden alle wärmetechnisch relevanten Komponenten (Bauteile und Anlagentechnik) des Gebäudes aufgenommen und energetisch bewertet. Anschließend wird der theoretische Kennwert oder Normverbrauch ermittelt. Wird ein Verbrauchsausweis ausgestellt, bleibt diese Seite unausgefüllt.

Seite 3: Daten für den Verbrauchsausweis:
Entsprechend der neuen EnEV liegen den Daten für den Verbrauchsausweis drei aufeinander folgende Abrechnungsperioden zugrunde. Daraus wird der ungewichtete Mittelwert als Energieverbrauchswert ausgegeben. Zusätzlich müssen eine Klimabereinigung vorgenommen und Leerstände rechnerisch berücksichtig werden.

Seite 4: Erläuterungen
Auf der vierten Seite sind dann noch einmal die Berechnungsgrundlagen zusammengestellt. Dazu werden wichtige Begriffe erläutert.

Anhang: Modernisierungsempfehlungen
Jeder Energieausweis verfügt noch über einen Anhang, in dem der Aussteller objektspezifische Modernisierungstipps gibt. Sie können kurz gefasst sein, und es müssen keine Amortisationsrechnungen vorgenommen werden. Außerdem müssen diese auch den potenziellen Mietern oder Käufern nicht vorgelegt werden.

Der Energieausweis soll nur der Information dienen. Weitere Rechtswirkungen, z.B. eine Pflicht zur Umsetzung der empfohlener Modernisierungsempfehlungen, sind damit nicht verbunden.
Der Energieausweis hat eine Laufzeit von 10 Jahren.

Welche Übergangsregeln wurden getroffen?


Ab 2008 wird der Energieausweis in mehreren Schritten eingeführt.

Die Bundesregierung hat für die verschiedenen Bereiche folgenden Zeitplan festgelegt:
01. Juli 2008
für "Wohngebäude der Baufertigstellungsjahre bis 1965"
01. Januar 2009
für später errichtete Gebäude
01. Juli 2009
für Nichtwohngebäude

Eigentümer die ein Wohngebäude, das vor 1965 gebaut wurde verkaufen, neu vermieten, verpachten oder verleasen müssen bis zum 01.07.2008 Inhaber eines Energieausweises sein. Für neuere Gebäude gilt dies erst ab dem 01.01.2009.

Eigentümer von Nichtwohngebäuden müssen erst ab dem 01.07.2009 einen Energieausweis vorlegen können. Im Falle öffentlicher Gebäude mit mehr als 1000 m² Nutzfläche, sind die Energieausweise auch auszuhängen.

Alle Energieausweise für Bestandsgebäude, die freiwillig vor Inkrafttreten der EnEV 2007 zum 01.10.2007 und nach den Regeln des Kabinettsbeschlusses erstellt wurden haben eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren ab dem Ausstellungsdatum.

Wie kommt man zum Energieausweis?
Einen Energieausweis darf nicht jeder ausstellen. Aussteller benötigen eine vom mehreren einschlägigen Ausbildungen und Zusatzqualifikationen.

Wir sind Ihr kompetenter Aussteller für Energierausweise und erstellen für Sie Bedarfsausweise. Für weitere Fragen zum Energieausweis, Energiesparberatung vor Ort sowie bei Förderprogrammen stehen wir Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

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